District: Südwestpfalz Verbandsgemeinde: Wallhalben
Vor siebzig Jahren noch, als die Pfalz zum weiß-blauen Königreich gehörte, galt die Versetzung bayerischer Beamter hierher in unsere "Hinterpfalz" als eine Art Verbannung. Wer um solche Vorurteile weiß, kann sicher verstehen, daß sich die Westpfalz und besonders auch das Gebiet der "Sickingerhöhe" mit dem Fremdenverkehr bisher recht schwer tat. Dabei sind einige wichtige Voraussetzungen für Wochenend- und Fremdenverkehr gerade hier ausreichend vorhanden, nämlich die schöne und abwechslungsreiche Landschaft, sowie die erwiesenermaßen gute, saubere Luft auf der "Höhe" (Herschberg liegt fast 370 Meter hoch). Auch Gastfreundschaft wird beim größten Teil unserer Mitbürger groß geschrieben . Aber um dies alles zu erfahren, müssen die Fremden eben erst einmal kommen! Dank der Weitsicht der Familie Hartmann, welche bereits 1950 einige Fremdenzimmer in Herschberg einrichtete, kamen tatsächlich die ersten Gäste um hier zu übernachten. Einige von ihnen verbrachten später sogar ihren Urlaub in unserer Gemeinde und sie fühlten sich wohl in dieser ländlichen, heiteren Umgebung. Inzwischen war Herschberg durch den Fleiß seiner Bürger und die Initiative des Gemeinderates zu einer "blitzsauberen" Gemeinde geworden. Das begann mit dem Bau der Kanalisation - einschließlich einer biologischen Kläranlage - und reichte über den Ausbau sämtlicher Ortsstraßen bis hin zur Errichtung eines Spiel- und Festplatzes und eines Dorfbrunnens - um nur einige Beispiele zu nennen. Alte Häuser wurden "verjüngt" und neue Wohnhäuser mit schonen Außenanlagen kamen hinzu. Nicht zu zählen sind die Rosenstöcke, Sträucher und Bäume, die von privater Seite und von der Gemeinde angepflanzt wurden.
Solche Aktivitäten führten natürlich auch zu Erfolgen im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", bei dem Herschberg 1974 und 1975 den Titel eines Kreissiegers erringen konnte und 1974 sogar Dritter im Bezirksentscheid wurde. 1976 kam als besondere Würdigung aller Aktivitäten die offizielle Anerkennung als Fremdenverkehrsgemeinde hinzu. Sicherlich beachtenswert ist dabei, daß damals noch rund 20 landwirtschaftliche Betriebe ansässig waren (heute 11), welche sich harmonisch in das saubere Ortsbild einfügen.
Auch in den Gasthäusern und Ausflugslokalen hat sich viel getan und überall erwarten den Gast heute neu eingerichtete, freundliche Räume. Das Angebot an Speisen und Getränken wird fast jedem Gaumen gerecht. Insgesamt etwa 40 Gästebetten stehen bereit, einige davon auch in Privatquartieren. Inzwischen ist Herschberg durch den Wasserschaupfad, das Waldmuseum, Tennisplätze, Minigolfanlage und Bürgerhalle noch attraktiver geworden, was nicht nur dem Fremdenverkehr sondern auch der Qualität als Wohngemeinde zugute kommt.
Solche Aktivitäten führten natürlich auch zu Erfolgen im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", bei dem Herschberg 1974 und 1975 den Titel eines Kreissiegers erringen konnte und 1974 sogar Dritter im Bezirksentscheid wurde. 1976 kam als besondere Würdigung aller Aktivitäten die offizielle Anerkennung als Fremdenverkehrsgemeinde hinzu. Sicherlich beachtenswert ist dabei, daß damals noch rund 20 landwirtschaftliche Betriebe ansässig waren (heute 11), welche sich harmonisch in das saubere Ortsbild einfügen.
Auch in den Gasthäusern und Ausflugslokalen hat sich viel getan und überall erwarten den Gast heute neu eingerichtete, freundliche Räume. Das Angebot an Speisen und Getränken wird fast jedem Gaumen gerecht. Insgesamt etwa 40 Gästebetten stehen bereit, einige davon auch in Privatquartieren. Inzwischen ist Herschberg durch den Wasserschaupfad, das Waldmuseum, Tennisplätze, Minigolfanlage und Bürgerhalle noch attraktiver geworden, was nicht nur dem Fremdenverkehr sondern auch der Qualität als Wohngemeinde zugute kommt.
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ID: 12328
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Die Ortsgemeinde möchte mit der Einrichtung des Waldmuseums
den Schülern, der Jugend und jedem Besucher die Nutz-, Schutz - und Erholungsfunktion des Waldes deutlich machen.
Das Museum besteht aus drei Räumen
Der 1. Raum informiert über die Bedeutung des Waldes, Hölzer und ihre Härte und Feststellung über das Alter der verschiedene Hölzer.
Werkzeuge und Bekleidung der Waldarbeiter gestern und
Die Ortsgemeinde möchte mit der Einrichtung des Waldmuseums
den Schülern, der Jugend und jedem Besucher die Nutz-, Schutz - und Erholungsfunktion des Waldes deutlich machen.
Das Museum besteht aus drei Räumen
Der 1. Raum informiert über die Bedeutung des Waldes, Hölzer und ihre Härte und Feststellung über das Alter der verschiedene Hölzer.
Werkzeuge und Bekleidung der Waldarbeiter gestern und


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