District: Bad Kreuznach Verbandsgemeinde: Kirn Land
Die Stadt Kirn im Naheland ist zentraler Ort der Hunsrück-Schiefer- und Burgenstraße, die hier im Nahetal beginnt. Die Stadt wird erstmals 841 in Urkunden des Klosters Fulda erwähnt. Ein großer Teil der in Deutschland hergestellten Lederwaren wird hier produziert. Weitere wichtige Wirtschaftshzweige bilden die Kunststoff-, Holzverarbeitungs- und Metallverarbeitungsindustrie.
Weithin bekannt ist Kirn durch die Brauerei, die auf eine 200 jährige Tradition zurückblicken kann. Die Stadt besitzt eine Reihe von sehenswerten und kunsthistorisch wertvollen Baudenkmälern. Nach großzügigen Sanierungsmaßnahmen präsentiert sich das Städtchen heute als freundliches, lebendiges und entwicklungsfreudiges Gemeinwesen, in dem Tradition und Fortschritt ihren Wert haben. Als repräsentative Gebäude salm-kyrburgischer Fürstenherrschaft im 18. Jahrhundert blieben das Kellereigebäude genause erhalten wie das ehemalige Piaristenkloster - heute Rathaus der Stadt - am linken Hahnenbachufer. Weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist die Kyrburg, die im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Zu den Kirner Sehenswürdigkeiten gehört auch der komplette Stadtkern, wo sich historische Fachwerkhäuser, Bauten aus der Gründerzeit sowie moderne Architektur harmonisch um den Marktplatz mit dem St.-Georg-Brunnen gruppieren.
Weithin bekannt ist Kirn durch die Brauerei, die auf eine 200 jährige Tradition zurückblicken kann. Die Stadt besitzt eine Reihe von sehenswerten und kunsthistorisch wertvollen Baudenkmälern. Nach großzügigen Sanierungsmaßnahmen präsentiert sich das Städtchen heute als freundliches, lebendiges und entwicklungsfreudiges Gemeinwesen, in dem Tradition und Fortschritt ihren Wert haben. Als repräsentative Gebäude salm-kyrburgischer Fürstenherrschaft im 18. Jahrhundert blieben das Kellereigebäude genause erhalten wie das ehemalige Piaristenkloster - heute Rathaus der Stadt - am linken Hahnenbachufer. Weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist die Kyrburg, die im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Zu den Kirner Sehenswürdigkeiten gehört auch der komplette Stadtkern, wo sich historische Fachwerkhäuser, Bauten aus der Gründerzeit sowie moderne Architektur harmonisch um den Marktplatz mit dem St.-Georg-Brunnen gruppieren.
architecturale monumenten
ID: 14224
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Seit dem Spätmittelalter befanden sich in zahlreichen Gebäuden rund um den Marktplatz Laubengänge, so dass der Platz auch bei schlechtem Wetter trockenen Fußes umrundet werden konnte. Im 18. Jh. wurden die
Gänge jedoch entweder überbaut oder abgerissen.
Der achteckige Pavillon am Hahnenbach
stand früher im weitläufigen Garten des Piaristenkollegs ( 11.).
Das an der Ostseite gel
Seit dem Spätmittelalter befanden sich in zahlreichen Gebäuden rund um den Marktplatz Laubengänge, so dass der Platz auch bei schlechtem Wetter trockenen Fußes umrundet werden konnte. Im 18. Jh. wurden die
Gänge jedoch entweder überbaut oder abgerissen.
Der achteckige Pavillon am Hahnenbach
stand früher im weitläufigen Garten des Piaristenkollegs ( 11.).
Das an der Ostseite gel
ID: 14225
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Das hufeisenförmige Gebäude der Kellerei (Kallenfelser Str. 1)entstand im Jahr 1770.
Der rechte Flügel diente dem Fürsten Johann Dominik von Salm-Kyrburg als Wohnsitz. Im linken Flügel befanden sich die Wirtschaftsund Lagerräume für Frucht- und Weingefäße.
Der mittlere Gebäudetrakt diente repräsentativen Zwecken. Auf der Rückseite des Gebäudes gab es ebenfalls einen Torbogen, so dass
das Gebäud
Das hufeisenförmige Gebäude der Kellerei (Kallenfelser Str. 1)entstand im Jahr 1770.
Der rechte Flügel diente dem Fürsten Johann Dominik von Salm-Kyrburg als Wohnsitz. Im linken Flügel befanden sich die Wirtschaftsund Lagerräume für Frucht- und Weingefäße.
Der mittlere Gebäudetrakt diente repräsentativen Zwecken. Auf der Rückseite des Gebäudes gab es ebenfalls einen Torbogen, so dass
das Gebäud
ID: 14228
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Walkfässer kamen viele Jahre lang auch in der Kirner Lederindustrie zum Einsatz. In den rotierenden Fässern wurden die Felle zur Enthaarung aufgewelkt, gegerbt und nach weiteren Arbeitsgängen zu fertigem Leder verarbeitet und gefärbt. Während Walkfässer erst in der industriellen Lederproduktion zum Einsatz kamen, wurden die Felle in den Jahrhunderten zuvor in mit Eichenbalken und
-bohlen ausgekle
Walkfässer kamen viele Jahre lang auch in der Kirner Lederindustrie zum Einsatz. In den rotierenden Fässern wurden die Felle zur Enthaarung aufgewelkt, gegerbt und nach weiteren Arbeitsgängen zu fertigem Leder verarbeitet und gefärbt. Während Walkfässer erst in der industriellen Lederproduktion zum Einsatz kamen, wurden die Felle in den Jahrhunderten zuvor in mit Eichenbalken und
-bohlen ausgekle
ID: 14229
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Im letzten Gerberhaus der Kirner Innenstadt
aus dem 19. Jh. (Gerbergasse 4) wurden die
gegerbten Häute, sobald sie gereinigt waren,
auf die Trockenböden gebracht und dort aufgehängt.
Die Läden wurden sodann
heruntergelassen bzw. hochgestellt, damit der
Wind hindurchwehen und das Leder trocknen
konnte. Die vorherige Reinigung des Leders
erfolgte im direkt am Haus vorbei fließenden
Mühlente
Im letzten Gerberhaus der Kirner Innenstadt
aus dem 19. Jh. (Gerbergasse 4) wurden die
gegerbten Häute, sobald sie gereinigt waren,
auf die Trockenböden gebracht und dort aufgehängt.
Die Läden wurden sodann
heruntergelassen bzw. hochgestellt, damit der
Wind hindurchwehen und das Leder trocknen
konnte. Die vorherige Reinigung des Leders
erfolgte im direkt am Haus vorbei fließenden
Mühlente


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